Amsterdam

Am Silvesterabend 2025 flogen wir nach Amsterdam und kamen kurz vor Mitternacht im Hotel an. In den Niederlanden gilt ab dem Jahreswechsel 2026/2027 ein Verbot für privates Silvesterfeuerwerk, entsprechend wurden sehr viele Böller in dieser Nacht abgebrannt. Da der Geräuschpegel bereits im Zimmer sehr hoch war, schauten wir den Feuerwerken noch eine kurze Zeit aus dem Hotel zu.

Unsere Unterkunft. Wir entschieden und auf Grund der zentralen Lage für das Renaissance Amsterdam Hotel. Es lag in der Nähe des Amsterdamer Hauptbahnhofs unweit des berühmten Dam-Platzes und von Madame Tussauds. Das Hotel wurde kürzlich komplett renoviert und besteht aus verschiedenen Häuserteilen. Der Spaziergang zu unserem geräumigen und komfortablen Zimmer ähnelte daher einem Labyrinth. Zu Beginn hatten wir auf Grund der Feuerwerke den Eindruck, dass das Zimmer ringhörig war. Dies täuschte jedoch.

Unsere Aktivitäten. Während unseren drei Tagen in Amsterdam hätten wir unzählige tolle Museen besuchen können. Wir entschieden uns für Madame Tussaud, Ripley’s Believe It or Not!, Zaanse Windmühlen, Nemo Museum und das Fussballstadion von Ajax Amsterdam.

  • Madame Tussaud. Dieses Museum haben wir bereits in London besucht. Es war sehr ähnlich, schien uns allerdings etwas kleiner als dieses in London. Die Kids hatten Freude am Besuch, wir würden eher den Besuch in London empfehlen.
  • Ripley’s Believe It or Not! Das Museum zeigt Kuriositäten aus aller Welt die der neugierige Entdecker und Weltreisende Robert Ripley gesammelt hat. So zum Beispiel einen sieben Meter hohen Roboter aus Autoteilen oder Leute, die es in das Buch der Guinness World Records geschafft haben.
  • Nemo Science Museum. Das NEMO Science Museum, ist das grösste Wissenschaftsmuseum der Niederlande. In diesem Museum kann die Welt der Wissenschaft und Technologie durch interaktive Experimente oder im Labor erkundet werden. Uns hat es stark an das Technorama erinnert.
  • Johan Cruijff Arena Tour. Während der Tour konnten wir das Stadion im eigenen Tempo erkunden und erhielten via Tonband entlang der Route viele Informationen zu den exklusiven Bereichen des Stadions. So durchliefen wir den Raum für die Pressekonferenz nach den Spielen oder konnten einen Blick in die offizielle Umkleidekabine von Ajax werfen.
  • Bootsfahrt zum Lichterfest. Während der abendlichen Bootsfahrt fuhren wir durch die Grachten der Stadt und sahen uns das jährlich stattfindende Amsterdam Light Festival an. Das Festival präsentiert Lichtinstallationen von Künstlern aus aller Welt. Diese faszinierenden Kunstwerke sind entlang der historischen Wasserstrassen von Amsterdam platziert und schaffen ein magisches Erlebnis, das man vom Boot aus genießen kann.
  • Zaanse Windmühlen. Eine kurze Busfahrt von Amsterdam entfernt, ist das bekannte Zaanse Freilichtmuseum. Eines der bekanntesten historischen Industrieanlagen der Niederlande. Dort konnte man die Windmühlen von ganz nah erleben. aber auch wie mit einem Holz-Schuh-Kopiermaschine Holz-Schuhe gefertigt wurden. Der Ausflug war sehr idyllisch aber auch sehr windig und kalt.

Die Restaurants. Für unsere beiden Nachtessen haben wir im Voraus Restaurants reserviert. Den ersten Abend verbrachten wir in der The Seafood Bar. Die Geschichte von The Seafood Bar begann mit Fons de Visscher, einem angesehenen Fischhändler aus Helmond mit 27 Jahren Erfahrung. Im Jahr 2012 beschloss er, seine Leidenschaft für Fisch in ein Restaurant zu verwandeln, und eröffnete die erste Filiale von The Seafood Bar. Das Essen war hervorragend, die Location sehr toll. Das Restaurant ist in einem Backsteingebäude mit sehr hohen Räumen. Den zweiten Abend reservierten wir in einem italienischen Restaurant. Die Pizza im Cecconi’s Amsterdam war sehr lecker, allerdings war es im Restaurant selber sehr laut.

Unser Rückflug. Geplant wäre gewesen, am Samstag um ca. 20.00 Uhr mit der Swiss von Amsterdam direkt nach Zürich zu fliegen. Leider wurde dieser Flug am Samstagmittag annulliert und wir in Kürze von der Swiss auf einen Direktflug Amsterdam – Zürich am darauffolgenden Montag um 07.00 Uhr umgebucht. Da es auf Grund der Weiterbildung von Daniele und der Schulfplicht der Kinder für uns keine Option war am Montag zurückzukehren kümmerten wir uns selber um die Rückreise. Leider waren für Samstag bereits alle Nachtzüge nach Zürich ausgebucht. Daher entschieden wir uns mit dem Zug von Amsterdam nach Düsseldorf zu fahren und am Sonntag von Düsseldorf nach Zürich zu fliegen. Die 4-stündige Zugreise verlief sehr gemütlich und pünktlich. Für uns ein gutes Erlebnis, denn wir hatten bisher nur von unpünktlichen Zügen der Deutschen Bahn gehört.