Mauritius 1.0

Im November 2016 war Manoa’s erster Langstreckenflug. Mit der Edelweiss flogen wir direkt nach Mauritius.

Die erste Woche verbrachten wir in der Nähe von Belle Mare im Hotel Long Beach Golf & Spa Resort. Belle Mare liegt an der Ostseite von Mauritius. Diese Seite ist sehr windig, weshalb wir die Zeit im und am Pool und nicht am Strand verbracht hatten. Das Hotel ist optisch schön gestaltet, die Gebäude nie mehr als 2-stöckig. Wir hatten ein ebenerdiges Zimmer, von welchem wir direkt zum Pool gelangten. Das Essen schmeckte super und das Personal war jederzeit sehr freundlich. Es war für uns ein guter Start in gemütliche Hotelferien, wir haben uns in diesem Hotel sehr wohl gefühlt.

Für die zweite Woche wechselten wir in den Norden ins Hotel Beachcomber Trou aux Biches. Das Hotel selber ist im Gegensatz zum Long Beach schon etwas älter. Dennoch hatten wir ein tolles Zimmer mit einer Dusche im Freien. Das Frühstück konnte in zwei Restaurants gegessen werden: dem Hauptrestaurant und einem in der Nähe von unserem Zimmer. Wir frühstückten jeweils im Restaurant bei uns, da sich dies am Strand befand und wir die Aussicht auf das Meer genossen. Tatsächlich war es in diesem Hotel und am Strand weniger windig und wir konnten hier mit den Kindern im Sand spielen.

Wie üblich klärten wir im Voraus, ob es vor Ort einen Quiksilver Store gibt. Tatsächlich gab es in einem Shoppingcenter in unserer Nähe einen Store. Von einem Taxi liessen wir uns dorthin chauffieren. Unser Fokus war im Geschäft dann zu stark auf den Kleidern. So bemerkten wir nicht, dass sich Nairo aus dem Laden schlich. Glücklicherweise fanden wir ihn rasch auf dem angrenzenden Aussenplatz wieder.

Gegen Ende der Ferien ist uns Manoa vom Bett heruntergefallen und danach gleich eingeschlafen. Ein nicht optimales Zeichen, weshalb wir den telefonischen Arztdienst der SWICA kontaktierten. Sie haben uns geraten, Manoa ärztlich untersuchen zu lassen. So bestellten wir neben Essen auch den Hotelarzt auf unser Zimmer. Dieser war im Nu da und seine Kontrolle zeigte bei Manoa keine Auffälligkeiten. Dennoch müssen die Kinder bei Verdacht auf Hirnerschüttung 24 Stunden zur Überwachung ins Spital. Da wir dies nicht wollten, mussten wir unterzeichnen, dass wir Manoa in den nächsten 24 Stunden auf Symptome kontrollieren und ihn dadurch auch in der Nacht regelmässig weckten. Als die 24 Stunden ohne Komplikationen vorüber waren, waren wir sehr dankbar.

Vom Land selber haben wir leider nicht viel gesehen, da die Kinder für eine Entdeckungsreise noch zu klein waren. Die Eindrücke die wir bei den Transfers, in den Hotels und bei einem kurzen Shoppingtrip erhielten zeigten uns jedoch, dass wir dies unbedingt noch nachholen müssen.