Kroatien
Unsere Herbstferien führten uns für 9 Tage nach Kroatien. Der Hinflug ging von Zürich nach Split, unser Rückflug von Zadar via München nach Zürich. Auch auf dieser Reise, trafen wir wieder ein Familienmitglied von uns jemand bekanntes. Dieses Mal war ein Unihockeygschpönli von Nairo mit uns auf dem Hinflug.
Mietauto. Unser Begleiter in Kroatien, damit wir von Split nach Zadar reisen konnten und vor Ort jeweils flexibel waren. Schnell mussten wir jedoch merken, dass Parkplätze ein rares Gut in Kroatien waren. Obwohl wir in der Nebensaison in diesem Land waren, fiel es uns an keinem Ort einfach, eine freie Parklücke zu finden.
Die Unterkünfte. Die ersten drei Nächte in Kroatien übernachteten wir in Split in einem Airbnb. Dieses lag sehr zentral, 15 Minuten zu Fuss von der Stadt entfernt und war perfekt für uns. Sehr modern und genug gross, die Kinder hatten ihr Zimmer, wir Eltern unseres. Den zweiten Teil verbrachten wir für sechs Nächte in Zadar im Hotel Falkensteiner Family Hotel Diadora. Wir buchten das Falkensteiner, da wir bereits in Sardinien und Montafon in einem solchen Hotel waren. Es ist ein Kinderhotel und bietet daher für die Kinder eine riesen Palette an Aktivitäten. Fazit aus all den drei Hotels war, dass dieses in Kroatien mit Abstand die unterhaltsamste Kinderwelt hatte. Neben dem Falky-Land gab es das Science Labor, einen Teenie-Raum mit Games, eine Kindersauna, einen Spielbereich mit Indoor Kletterwand, auch eine riesen Outdoorkletterwand, eine Minigolfanlage, Tennis- und Padelplätze, Bowling und Billard waren vorhanden. Dies ist nur ein Auszug aus dem ganzen Angebot. Für die Kinder ein Highlight. Morgen- und Abendessen gab es im Restaurant in Buffetform. Leider war die Qualität der Speisen in diesem Hotel sehr enttäuschend, ebenfalls das mehrheitlich unfreundliche Personal. Im Restaurant war kaum Bedienung vorhanden, die Reception kaum besetzt für Fragen. Die Hotelanlage hatte bei diversen Zimmern auf den Balkonen Wespennester, die nicht entfernt wurden.
Split. Obwohl es die zweitgrösste Stadt von Kroatien ist, ist der Flughafen überschaubar und nicht allzu gross. Da unser Airbnb einen 15-minütigen Fussmarsch von der Stadt entfernt war, benutzten wir in der Stadt bis auf die Tuktuktour keine Verkehrsmittel. Split ist eine Hafenstadt, bei welcher praktisch täglich grosse Kreuzfahrtschiffe anlegen. Die autofreie Hafenpromenade, Riva genannt, erinnert ein wenig an Ascona mit ihren vielen Restaurants und Caffees. Dahinter befinden sich viele Shops, Bäckereien, Barbershops und weiteren Restaurants. Auch hier nutzten wir die Gelegenheit und liessen in einem davon den Kindern einen neuen Haarschnitt verpassen. Wir schauten uns im Städtchen den Diokletianpalast, einen antiken Baukomplex, der als Alterssitz für den römischen Kaiser Diokletian diente, an. Er bildet heute die Innenstadt von Split und wurde 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Auch besuchten wir das Museums der Illusionen von Split. Es war sehr eindrücklich was für optische Täuschungen es geben kann. Mit dem Tuktuk fuhren wir entlang der Küste und legten zwei Stops für Panoramablicke von der Vidilica-Terrasse und dem Marjan-Hügel ein. Am späteren Nachmittag fuhren wir zurück nach Split, wo wir im Diolkletianpalast im Restaurant Lvxor unser Dinner hatten. Alles in allem ein sehr schöner Aufenthalt.
Trogir. Diese Hafenstadt gehört seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe. Der Stadtkern liegt auf einer Insel und ist über Brücken mit dem Festland und der Nachbarsinsel verbunden. Um Trogir anzuschauen reichen 1-2 Stunden. Wir kamen zur Mittagszeit und suchten daher ein typisch kroatisches Restaurant, damit die Kinder Cevapcici ausprobieren konnten. Ein erfolgreicher Versuch, die Hackfleischröllchen kamen bei den Kindern sehr gut an.
Krka Nationalpark. Eine erste Berührung mit dem Nationalpark hatten wir auf der Fahrt von Split nach Zadar, als wir bei der Raststätte angehalten hatten, die vis-à-vis von Skradin, dem Eingangstor des Nationalparkes, war. Wir erhielten dort einen ersten Blick auf das Dörfchen, von welchem aus einige Tage später unsere Bootsfahrt in den Krka Nationalpark startete. Die Bootsfahrt dauerte 20 Minuten, im Anschluss konnte der Park zu Fuss, mit dem Velo oder weiteren Bootsfahrten besucht werden. Der Park verfügte über gut gepflasterte Wege oder Holzstege um zu den Sehenswürdigkeiten zu gelangen. Wir besichtigten während unserem einstündigen Aufenthalt im Park lediglich die Hauptattraktion, die Wasserfälle Srkandinski Buk.
Zadar. Wir sahen uns auf dieser Halbinsel das Kunstwerk Meeresorgel an und hörten die Pfeiftöne, die durch den Druck der Wellen auf die unterirdischen Hohlräume unter den Treppen erzeugt werden. Direkt daneben befindet sich der Platz „Gruss an die Sonne“. Die 2008 erbaute Installation aus Kunst und moderner Technik ist der „place to be“ in den Abendstunden, denn nach Sonnenuntergang leuchtet die rund 22 m große Solarscheibe in allen Farben. Da wir Zadar um die Mittagszeit besuchten, haben wir dies leider nicht in live erlebt.
Nin und Insel Vir. Diese beiden Orte mögen in der Hauptsaison sehr schön sein. Leider merkten wir hier jedoch, dass die Saison zu Ende war. Bis auf einen Souvenirshop, eine Gelateria und ein Restaurant war bereits alles zu.


