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Fiji

Sehr früh am Morgen sind wir nach einem kurzen Flug in Fiji gelandet. Schon bald merkt man, dass in Fiji alles ein weniger gemächlicher abläuft: „Fiji Time“ ist angesagt. Ein Bus brachte uns dann zum nahegelegenen Hafen, wo wir in ein Boot einstiegen, welches die verschiedenen Ressorts auf den Yasawa Islands „anfährt“. Auf dieser Inselgruppe war auch unser Ressort für die nächsten 6 Nächte. Nach einer 4-stündigen Fahrt, vorbei an grünen Inseln und weissen Sandstränden (so wie man sich Fiji eben vorstellt), hatten wir unser Ziel beinahe erreicht. Auf offenem Meer wechselten wir in ein kleines Motorboot, welches uns an unser Ziel brachte.

Nach einem herzlichen Empfang mit Kokosnuss-Drink und Gesang der Angestellten bezogen wir unser leicht erhöhtes Bure, mit herrlichem Ausblick und grosser Veranda. Die Zeit in Fiji verging wie im Flug beim Schnorcheln im glasklaren Wasser mit farbigen Korallen, Faulenzen, bei der Besichtigung des Dorfes auf der Insel, Tauchen mit Haifütterung und Cava trinken. Cava ist ein traditionelles Getränk auf Fiji, welches aus irgend einer Wurzel hergestellt wird und nicht nur aus der Erde kommt, sondern auch danach aussieht und schmeckt. Selbst die Einwohner bekunden ihre Mühe mit diesem Getränk, obschon sie regelmässig davon konsumieren. Ach ja, eine leicht lähmende und schläfrige Wirkung hat der Konsum dieses Getränks ebenfalls zur Folge.

Fiji Time! Dies war auch wieder das zentrale Element unseres letzten Tages. Nachdem ursprünglich der Rückflug mit dem Wasserflugzeug nach Nadi um 16 Uhr geplant war, wurde dieser am Abflugtag (angeblich wetterbedingt) kurzerhand vorverlegt. Neuer Termin war nun 11 Uhr. Dumm nur, dass Daniele beim Erhalt dieser Information in Tauchmontur mitten im Meer war, um erneut an einer Haifütterung teilzunehmen. Ohne das Wasser zu berühren ging es dann für ihn per Taxiboot zurück ins Hotel. Jedoch verlief auch dies nicht planmässig. Das Boot hatte nicht genügend Benzin und musste somit noch einen Pitstop einlegen, was länger dauerte als man vermuten kann, denn das Ufer konnte aufgrund der Ebbe nicht angefahren werden, womit jemand mit einem vollen Kanister zum Boot waten musste. Schlussendlich hat dennoch alles funktioniert und nach einem herzlichen Abschied wurden wir zum Wasserflugzeug gebracht. 

Das für uns neue Transportmittel machte den Anschein, dass es doch schon einige Jahre auf dem Buckel hatte. Trotzdem manövrierte unser mexikanischer Pilot das Kleinflugzeug sicher und wir konnten zum Abschluss die Inselwelt noch von oben bestaunen.

Auch wenn der letzte Tag nicht nach unseren Vorstellungen ablief, so bleiben für uns die sehr freundlichen und hilfsbereiten Angestellten, das vorzügliche Essen, die liebevolle Dekoration und nicht zuletzt die malerische Natur sehr gut in Erinnerung, weshalb der immer wieder gehörte Slogan „Welcome to paradise“  durchaus seine Berechtigung hat.

VINAKA für die Verfolgung des Blogs. Wir machen uns nun auf die Heimreise, bis bald…